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Beck-Depressions-Inventar (BDI-II)

Das Beck-Depressions-Inventar (BDI) von A.T. Beck, in der deutschen Bearbeitung von M. Hautzinger et. al., ist ein Selbstbeurteilungsinstrument zur Erfassung des Schweregrades einer depressiven Symptomatik.

BDI

Das Beck-Depressions-Inventar entstand auf Grund klinischer Beobachtungen depressiver Patienten. In 21 Items werden die häufigsten depressiven Symptome (z.B. Traurige Stimmung, Pessimismus, Versagen, Unzufriedenheit, Schuldgefühle, Weinen, Reizbarkeit, sozialer Rückzug, Entschlussunfähigkeit, Schlafstörungen, Appetitverlust u.a.) erfragt. Die Summenwerte des BDI können zwischen 0 und 63 Punkten liegen. Werte unter 11 Punkten gelten als unauffällig. Werte zwischen 11 und 17 Punkten gelten als eine milde bis moderate Ausprägung depressiver Symptome. Als klinisch relevant gilt der Punktwert ab 18 und darüber.

BDI-II

Da das Beck-Depressions-Inventar in seiner ursprünglichen Fassung verschiedene Diagnosekriterien der Depression (wie sie zum Beispiel nach dem DSM-IV verlangt werden) nur unvollständig erfasst, wurde 1996 das BDI-II entwickelt. Parallel zur Veränderung der Items und der Antwortmöglichkeiten erfolgte eine Neueinteilung des Schweregrades. Werte unter 13 Punkten gelten im BDI-II als keine bzw. minimale depressive Symptome. Werte zwischen 14 und 19 Punkten weisen auf eine milde Ausprägung depressiver Symptome hin, Werte zwischen 20 und 28 Punkten auf eine moderate Ausprägung. Punktwerte zwischen 29 und 63 gelten als Hinweis auf eine schwere depressive Symptomatik. Die Bearbeitungsdauer beträgt ca. 10-15 Minuten.

 

Literatur (Beck-Depressions-Inventar):

Kühner C, Bürger C, Keller F, Hautzinger M (2007). Reliabilität und Validität des revidierten Beck-Depressionsinventars (BDI-II). Nervenarzt; 78(6): 651-6.
 

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Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 16. Mai 2012

 

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