Burnout-Syndrom
Was ist das Burnout-Syndrom?
Insbesondere engagierte Menschen können in beruflichen oder sozialen Situationen durch andauernde Überbelastung, mangelndes Lob und fehlende Anerkennung, Mobbing oder ständige Kritik ein Burnout-Syndrom entwickeln. Auch wenn das Burnout-Syndrom in den klassischen Diagnosesystemen noch wenig auftaucht, ist es eines der am häufigsten berichteten Beschwerdebilder in einer psychotherapeutischen Praxis.
Das Burnout (englisch: to burn out - “ausbrennen”), also das Ausgebranntsein, trifft dabei vorrangig Menschen, die früher mit viel Idealismus an ihre berufliche Tätigkeit heran gegangen sind. Oder wie es in der Burnout-Forschung immer wieder heißt: “Um ausbrennen zu können, muss man vorher einmal für etwas gebrannt haben...”. Und gerade dieser Idealismus sowie damit verbundene Enttäuschungen erhöhen das Risiko, in ein Burnout zu geraten.
Ein Burnout, bzw. ein Burnout-Syndrom, sind dabei keine eng definierten Krankheiten, sondern vielmehr ein langsamer, schleichender Prozess, der von der ursprünglichen Begeisterung für eine Tätigkeit hin zu immer mehr Frustration, Gefühlen der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins, nachlassender Leistungsfähigkeit und einem zunehmenden Rückzug führen kann. Diese Symptome des Burnout-Syndroms müssen dabei sehr ernst genommen werden, denn sie können im weiteren Verlauf zum Auftreten von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, wie z.B. Depressionen, Ängsten oder somatoformen Erkrankungen, führen. Ein frühes therapeutisches Eingreifen ist dann wichtig, um der Chronifizierung dieser Erkrankungen vorzubeugen und um den Betroffenen ihre Lebensfreude zurückzugeben.
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© Dr. Elze - PsychNet, Prien am Chiemsee, www.Dr-Elze.de
Wie wird das Burnout-Syndrom behandelt?
In der psychotherapeutischen Behandlung des Burnout-Syndroms lernen die Betroffenen unter anderem, wie sie ihr persönliches Stressmanagement verbessern können. Zusätzlich ist es wichtig, dass die Betroffenen Techniken kennen lernen, wie sie mit Kritik und fehlendem Lob umgehen können.
Darüber hinaus ist es notwendig, dass die Betroffenen (wieder) einen liebevollen und wohlwollenden Umgang mit sich selbst pflegen.
Viele Betroffene haben große Probleme, sich gegenüber (unberechtigten) Forderungen abzugrenzen. In der Therapie kann es deswegen notwendig sein, dass die Betroffenen genau diese Fertigkeiten erlernen und ausbauen.
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Weitere Informationen zum Thema Burnout-Syndrom
Weitere Informationen zum Thema Burnout-Syndrom für Betroffene und Angehörige finden Sie im Kapitel Patienteninformation: Burnout-Syndrom.
Fachinformationen für Fachkreise sowie für alle besonders Interessierten finden Sie im Kapitel Fachinformation: Burnout-Syndrom.
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Adressen für Beratungsstellen in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Miesbach finden Sie im Kapitel Beratungsstellen.
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