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Depressionen: Einleitung

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Depressionen gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen. Neben einer gedrückten Stimmung und einer ausgeprägten Freud– und Interessenlosigkeit leiden die Betroffenen häufig unter weiteren Beschwerden wie einer schnellen Ermüdbarkeit, Konzentrationsstörungen, sozialem Rückzug oder Schlafstörungen. Viele Betroffene leiden auch unter sich immer wiederholenden Grübelgedanken, die sie bis in die Nacht verfolgen. Häufig leiden die Betroffenen unter einem verminderten Selbstwertgefühl und reduziertem Selbstvertrauen. Hinzu kommen können Symptome wie Appetitlosigkeit oder Frustessen, körperliche Beschwerden, Antriebslosigkeit, Tagesmüdigkeit sowie bei schweren Depressionen auch Suizidgedanken und Suizidhandlungen.

Die Depressionen gehören zur Gruppe der sogenannten affektiven Störungen, zu denen auch die bipolaren Störungen, die Zyklothymie und die Dysthymie gezählt werden.

Viele Betroffene erkranken bereits vor ihrem 40. Lebensjahr erstmals an Depressionen, mit gehäuften Ersterkrankungen insbesondere um die Mitte des dritten Lebensjahrzehnts herum. Frauen erkranken ungefähr doppelt so häufig an Depressionen wie Männer, die Ursache dafür ist letztendlich unklar.

Es gibt verschiedene Therapieansätze zur Behandlung von Depressionen. Je nach Ausprägungsgrad werden insbesondere die Psychotherapie und/oder die medikamentöse Behandlung empfohlen.

Im Rahmen der  Psychotherapie können verschiedene Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen wie z.B. die Psychodynamische Therapie, die Kognitiv-behaviorale Therapie (“kognitive Verhaltenstherapie”) oder die Interpersonelle Psychotherapie.

In der medikamentösen Behandlung werden vorrangig die so genannten  Antidepressiva eingesetzt.

Neben diesen Therapieverfahren gibt es verschiedene andere Behandlungsansätze, wie z.B. die so genannten Hirnstimulationsverfahren (z.B. die Elektrokonvulsionstherapie, die Repetitive transkranielle Magnetstimulation und die Vagusnervstimulation). Darüber hinaus können verschiedene ergänzende Therapieverfahren zum Einsatz kommen, wie z.B. Entspannungsverfahren, Gestaltungstherapie oder regelmäßiges Ausdauertraining.

 

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Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 16. Mai 2012

 

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