Diathese-Stress-Modell
Das Diathese-Stress-Modell (auch Vulnerabilitäts-Stress-Modell genannt) versucht, die Entstehung und Aufrechterhaltung der Angststörungen durch einen integrativen, fachgruppenübergreifenden Ansatz zu erklären.
In dem Modell wird postuliert, dass es bestimmte verursachende Bedingungen gibt, welche die Vulnerabilität eines Individuums, an einer Angststörung zu erkranken, erhöhen. Dies können z.B. genetische Faktoren, bestimmte Persönlichkeitsstile oder Erfahrungen in der Lebens- und Lerngeschichte sein.
Durch verschiedene auslösende Faktoren wie z.B. körperliche Krankheiten, Stressbelastung, Medikamenten- oder Drogeneinfluss kann es dann zum Auftreten der Angstsymptomatik kommen.
Durch aufrechterhaltende Faktoren wie z.B. Vermeidungsverhalten oder Abwehrmechanismen können die Ängsten dann chronifizieren.
© Dr. Elze - PsychNet, Prien am Chiemsee / Rosenheim, www.Dr-Elze.de
Fachbücher zum Thema Angststörungen
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