Fibromyalgiesyndrom: Einleitung
Unter dem Begriff Fibromyalgie bzw. Fibromyalgiesyndrom versteht man ein Krankheitsbild, bei dem die Betroffenen an chronischen Schmerzen in mehreren Körperregionen leiden. Der Schmerz tritt dabei im Gegensatz zu z.B. degenerativen Gelenkerkrankungen vorrangig im Weichteilgewebe und dort gehäuft an den sehnenansatznahen Muskelpartien auf, deswegen auch die ursprüngliche Bezeichnung als Fibromyalgie, d.h. “Faser-Muskel-Schmerz”.
Da die meisten Fibromyalgie-Patienten neben den Schmerzen auch unter weiteren Beschwerden leiden, wie z.B. Schlafstörungen, Erschöpfung, kognitiven Problemen und Colon irritabile, spricht man heutzutage eher von einem Fibromyalgiesyndrom, um dem ganzen Umfang des Krankheitsbildes gerecht zu werden.
Literatur (Fibromyalgiesyndrom)
Wolfe F, Clauw DJ, Fitzcharles MA, Goldenberg DL et al. (2010). The American College of Rheumatology Preliminary Diagnostic Criteria for Fibromyalgia and Measurement of Symptom Severity. Arthritis Care & Research 62(5): 600-610. Zum Artikel >>
Wolfe F, Smythe HA, Yunus MB, Bennett RM et al. (1990). The American College of Rheumatology 1990 Criteria for the Classification of Fibromyalgia. Arthritis and Rheumatism 33(2): 160-172. Zum Artikel >>
Weblinks (Fibromyalgiesyndrom)
AWMF-Leitlinie “Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms”
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