Generalisierte Angststörung: Therapie
Kognitiv-behaviorale Therapie („Kognitive Verhaltenstherapie“)
Die Behandlung der Generalisierten Angststörung erfordert häufig eine längerfristige Psychotherapie. Im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie können die Betroffenen zusammen mit ihren Therapeutinnen und Therapeuten z.B. eine sogenannte „Sorgenexposition“ durchführen. Ein anderer Ansatzpunkt ist das so genannte kognitive Umstrukturieren, bei dem die Betroffenen mit therapeutischer Unterstützung hilfreichere Gedanken anstelle ihrer Grübelgedanken entwickeln können.
Pharmakotherapie
In der medikamentösen Behandlung der Generalisierten Angststörung können u.a. bestimmte Antidepressiva, der Serotoninagonist Buspiron sowie Pregabalin eingesetzt werden. Unter den Antidepressiva haben in Deutschland Duloxetin, Escitalopram, Paroxetin und Venlafaxin die Zulassung für die Indikation „Generalisierte Angststörung“. Positive Effekte werden auch von Imipramin, Doxepin und Amitriptylin berichtet.
© Dr. Elze - PsychNet, Prien am Chiemsee / Rosenheim, www.Dr-Elze.de
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