Affektive Störungen
Was sind Affektive Störungen?
Als Affektive Störungen werden Erkrankungen bezeichnet, deren Hauptsymptome vorrangig in einer Veränderung der Stimmung oder der Affektivität (d.h. der Gemütsregung) bestehen. Diese Veränderungen können entweder zur Depression oder zu gehobener Stimmung führen. Der Stimmungswechsel wird zumeist auch von einer Veränderung des allgemeinen Aktivitätsniveaus begleitet, dass heißt die Betroffenen sind in den Krankheitsphasen auffällig gehemmt oder aktiver als vor der Erkrankung oder als in „gesunden“ Phasen.
Die affektiven Störungen können mit vielen weiteren Symptome einher gehen, die im Zusammenhang mit dem Stimmungs- und Aktivitätswechsel stehen. Die meisten affektiven Störungen verlaufen in Episoden und neigen zu Rückfällen. Der Beginn der einzelnen Episoden steht oft mit belastenden Lebensereignissen oder Situationen in Zusammenhang.
Die Affektiven Störungen werden Unterschieden in manische Episoden, bipolare affektive Störungen, depressive Episoden, rezidivierende depressive Störungen, die Zyklothymia (Zyklothymie) und die Dysthymia (Dysthymie).
- Zum Seitenanfang -
Wie werden Affektive Störungen behandelt?
Es gibt verschiedene psychotherapeutische und medikamentöse Ansätze zur Behandlung von Depressionen. In unserer Praxis setzen wir vorrangig die sogenannte kognitiv-behaviorale Psychotherapie ein, da diese nach unseren Erfahrungen gute Erfolge für die Betroffenen bringen kann. Die Therapie versucht den Betroffenen ihre Lebensfreude und ihr Selbstwertgefühl wieder zu bringen, das Gedankenkreisen und Grübeln zu unterbrechen und wieder eine positive Lebensperspektive aufzubauen.
- Zum Seitenanfang -
|