Dysthymia
Was ist eine “Dysthymia”?
Unter einer Dysthymia (auch “Dysthymie” oder “Dysthyme Störung” genannt) versteht man eine Erkrankung, bei der die Betroffenen langjährig unter einer leicht depressiven Verstimmung leiden. Da sich die niedergeschlagene Stimmung bei den Betroffenen über Jahre hinaus chronifiziert hat, kann die Dysthymie bei ihnen zu einem lang anhaltenden Leiden führen.
Neben der depressiven Stimmungslage leiden die Betroffenen unter Symptomen wie Appetitminderung oder Appetitsteigerung, Schlaflosigkeit oder übermäßigem Schlafbedürfnis, Energieverlust oder Erschöpfung, geringem Selbstwertgefühl, schlechter Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit und dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit.
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© Praxis für Psychotherapie Dr. Elze, Prien am Chiemsee, www.Dr-Elze.de
Wie wird die Dysthymia behandelt?
Die Therapie der Dysthymia ist - falls erforderlich - in weiten Bereichen ähnlich der Therapie der Depression (mehr...). Wissenschaftliche Untersuchungen haben bisher insbesondere die Wirksamkeit der kognitiven Verhaltenstherapie und der interpersonellen Therapie belegen können. Gegebenenfalls können auch Antidepressiva zur Anwendung kommen, wobei deren Wirksamkeit in der Dysthymie-Behandlung weniger gut untersucht ist, als in der Depressionstherapie.
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