Essstörungen
Was sind Essstörungen?
Als Essstörungen werden alle Erkrankungen bezeichnet, die mit einer Veränderung des Essverhaltens und/oder einer übermäßigen Beschäftigung mit Gedanken um das Essen einhergehen. Unterschieden werden die
- Anorexia nervosa, auch Anorexie oder Magersucht genannt,
- Bulimia nervosa, auch Bulimie oder Ess-Brechsucht,
- Psychogene Hyperphagie ohne gegensteuernde Maßnahmen, auch Binge-Eating-Disorder (BED),
- Adipositas, d.h. Übergewicht.
Da die Essstörungen zumeist bei Frauen auftreten, nehmen die Essstörungen bei Männern eine Sonderrolle ein. Da sich Essstörungen bei jungen Frauen und Männern schnell zu lebensbedrohlichen Erkrankungen entwickeln können, ist häufig eine frühzeitige Behandlung erforderlich.
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Wie werden Essstörungen behandelt?
Eine psychotherapeutische Behandlung ist häufig unumgänglich, um einen chronischen Verlauf zu verhindern. Dabei sind neben Selbstbild und Selbstvertrauen auch der Wiederaufbau eines regelmäßigen Essverhaltens und der Umgang mit Anspannung wichtige Schwerpunkte in der Therapie. Das Lebensgefühl der meist jungen Erwachsenen soll wieder gestärkt werden
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