Was ist eine PTSD?
Unter dem Begriff eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), auf Englisch auch Posttraumatic Stress Disorder (PTSD) genannt, versteht man ein Krankheitsbild, dass .
Nach belastenden traumatischen Erlebnissen wie Unfällen oder einem sexuellen Missbrauch kann es sein, dass sich nach einigen Wochen bis Monaten bei den Betroffenen als Folgeerkrankung
Die typischen Merkmale der PTSD sind das wiederholte Wiedererleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen (so genannten Intrusionen bzw. Flashbacks), Träumen oder Albträumen, sowie ein andauerndes Gefühl von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit. Auch fühlen sich die Betroffenen häufig freudlos sowie gleichgültig und teilnahmslos gegenüber ihrem Umfeld. Hinzu kommt eine Vermeidung von Aktivitäten und Situationen, welche die Erinnerungen an das Trauma wachrufen könnten.
Viele Betroffene kennen ein Gefühl der Übererregtheit mit gesteigerter Aufmerksamkeit (eine sogenannte Vigilanzsteigerung) und erhöhter Schreckhaftigkeit. Ihr Nachtschlaf ist meist gestört. Die PTSD wird oft von Angsterkrankungen und Depression begleitet. Bei schwer Betroffenen können auch Suizidgedanken auftreten. Die PTSD kann über viele Jahre andauern, hat bei intensiver Therapie aber langfristig gute Besserungschancen.
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© Dr. Elze - PsychNet, Prien am Chiemsee / Rosenheim, www.Dr-Elze.de
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